kulturverein pastART
Als wäre es das "natürlichste" der Welt hat sich aus einem kleinen Freundeskreis heraus im Laufe der letzten Jahre eine Gruppe von Menschen formiert, deren gemeinsamer Wille zur aktiven Gestaltung ihrer Mit- und Umwelt, zur Gründung des Kulturvereins pastART geführt hat.
Der Verein beschäftigt sich, wie schon der Name verraten soll, mit Kunst und somit auch mit Kultur. Die Idee liegt dabei im "Kultur-schaffen", und die verschiedenen Aktivitäten sollen Drehscheiben bzw. Plattformen für Neugierige und Schaffende bieten, bzw. sich langsam dazu formen. Der Name selbst öffnet uns einen "Hyperraum" in dem wir prinzipiell in allen Bereichen tätig sein können und uns dabei aber nicht an einer gewissen Kunsttheorie oder einem gewissen Kunstbegriff orientieren müssen – wir wollen auch nicht. Es ist mehr ein Experiment, bei dem sich einerseits Enthusiasmus und Ideenvielfalt und andererseits aber der durchaus menschliche Dilletantismus, das "Chaos" im wahrsten Sinne des Wortes, das Scheitern und das Schiefgehen, treffen. Es ist und bleibt interessant und in Bewegung, nur so.
Die Mitglieder des Vereins sind in verschiedenste Richtungen hin orientiert, wodurch sich eine ganze Menge von Zugängen ergibt, die meist reiche Früchte tragen...manchmal werden auch "Früchte des Zorns" geerntet – aber als Gemeinschaft schmeckt dann der sprichwörtliche "saure Apfel" doch weniger sauer, da mensch ihn gemeinschaftlich verzehrt.
Diese Diversität innerhalb der Gruppe sehen wir durchaus nicht als Hindernis, sondern als große Stärke , die das Projekt dynamisch bleiben lässt. Die durchaus auch gemeinsamen Interessen und Zugangsweisen machen vermutlich die "Struktur" des Ganzen aus die mehr einer "rhizomatischen", als einer klassisch logischen gleicht.
Dazu gehört, unser Handeln auch mit unserem Denken so gut als möglich in Einklang zu bringen zum Beispiel in Bezug auf den sozial- und gesellschaftspolitischen Hintergrund. Als nicht-profit orientierter Verein sind wir darauf bedacht, möglichst nachhaltig und sozial verträglich zu wirtschaften und eventuelle Gewinne werden entweder in die Weiterentwicklung unserer Projekte gesteckt oder sozialen Zwecken gewidmet. Beim Einkauf und Anschaffen von Gütern gilt für uns natürlich auch das "think global, buy local" Motto. Die Förderung von "Kultur", die sich dem "Markt" aus verschiedenen Gründen entzieht, die abseits von Subventionen und Klischees steht, die mit Konventionen experimentiert, sie bricht – das sind die Dinge für die wir uns einsetzen.
Andererseits können wir mit Schubladen-Denken, Ungleichbehandlung Ausgrenzung und Intoleranz nichts anfangen. In unseren Projekten soll sich eben genau das Gegenteil zeigen. Wir denken mit unserem Tun doch einige Menschen – wenn auch nur lokal – bewegen, faszinieren, und überraschen zu können und sie zur einen oder anderen Reflexion anzuhalten – dies ist auch der Grund und die Triebfeder WARUM wir dieses Projekt überhaupt iniziiert haben.
Kontakt: Falls ihr eine Frage zu woodstockenboi oder pastART habt, könnt ihr uns eine schicken.




